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Uhrmacher-Kurse – BHI Fernstudium

Posted on 22. Mai 2026 By Praktiker Keine Kommentare zu Uhrmacher-Kurse – BHI Fernstudium

Feinmechanik, Geduld und ein geschultes Auge treffen in der Uhrmacherei aufeinander. Wer sich mit Werken, Hemmungen und Regulierungen beschäftigt, merkt schnell: Hinter dem ruhigen Ticken steckt präzises Handwerk, das Schritt für Schritt erlernt wird.

Das BHI Fernstudium bietet dafür einen strukturierten Rahmen, der sich mit Beruf und Alltag vereinbaren lässt. Lerninhalte bauen logisch aufeinander auf und führen von Grundlagen der Werklehre bis zu typischen Fehlerbildern, die bei Service und Reparatur auftreten.

Im Mittelpunkt stehen Praxisnähe und methodisches Arbeiten: Bauteile erkennen, Funktionen verstehen, Messwerte einordnen und Einstellungen sauber dokumentieren. So entsteht Routine im Umgang mit mechanischen Uhrwerken, ohne dass Präsenztermine den Zeitplan bestimmen.

Für Einsteiger kann es ein Einstieg in ein neues Handwerksfeld sein; für Fortgeschrittene eine Möglichkeit, Wissen zu ordnen und gezielt zu vertiefen. Wer Präzision schätzt und gern mit Werkzeugen im Kleinen arbeitet, findet hier einen klaren Lernweg rund um die Uhrmacherei.

Zulassung, Voraussetzungen und Bewerbungsunterlagen für das BHI-Fernstudium im Uhrmacherhandwerk

Die Zulassung zum BHI-Fernstudium im Uhrmacherhandwerk richtet sich nach Ihrem Bildungsweg und Ihrer Praxiserfahrung. Je nach Kursstufe werden schulische Nachweise, eine abgeschlossene Berufsausbildung oder belastbare Werkstattpraxis akzeptiert. Bei Unsicherheit hilft eine kurze Vorabklärung mit dem Lehrgangssekretariat, damit Sie nicht mit falschen Unterlagen einreichen.

Typische Voraussetzungen betreffen Mathematikgrundlagen, technisches Verständnis sowie sauberes Arbeiten mit feinen Bauteilen. Für manche Module wird erwartet, dass Sie grundlegende Werkzeuge besitzen oder Zugriff auf eine Werkbank haben; bei reinen Theorieeinheiten genügt ein ruhiger Arbeitsplatz. Wer bereits im Reparaturservice, im Verkauf mit Werkstattbezug oder in verwandten Metallberufen tätig war, kann seine Vorerfahrung oft als Argument für die passende Einstufung nutzen.

Welche Bewerbungsunterlagen werden verlangt?

  • Ausgefülltes Anmeldeformular (online oder als PDF)
  • Kopie eines amtlichen Ausweises
  • Lebenslauf mit Schwerpunkt auf handwerklichen Stationen
  • Zeugnisse: Schulabschluss sowie Berufsabschluss/Weiterbildungen (falls vorhanden)
  • Nachweise zur Praxis: Arbeitszeugnisse, Bestätigungen der Werkstatt, Tätigkeitsbeschreibung
  • Bei Quereinstieg: kurzes Motivationsschreiben mit Lernziel und Zeitplan

Ablauf der Bewerbung

  1. Unterlagen zusammenstellen und lesbar als Scan einreichen.
  2. Prüfung der Voraussetzungen; bei Bedarf Rückfragen oder Einstufungsempfehlung.
  3. Zulassungsbescheid und Zahlungsinformationen erhalten.
  4. Freischaltung der Lernmaterialien; Terminplan für Einsendeaufgaben und Prüfungen festlegen.

Lerninhalte und Praxisaufgaben: Uhrwerk-Diagnose, Demontage/Montage, Regulierung und Schmierung im Fernformat

Im BHI Fernstudium stehen Diagnose, Zerlegung, Zusammenbau, Regulierung und Schmierung als klar strukturierte Lernfelder im Mittelpunkt. Jede Einheit verbindet Theorie zu Werkgruppen, Funktionsketten und Toleranzen mit konkreten Aufgaben, die am eigenen Übungswerk ausgeführt und dokumentiert werden.

Die Uhrwerk-Diagnose beginnt mit systematischen Sicht- und Funktionsprüfungen: Zeigerstellung, Aufzug, Zeigerreibung, Schaltvorgänge, Hemmungseingriff und Gangbild. Dazu kommen Messaufgaben mit Zeitwaage oder alternativen Prüfmethoden, Protokolle zu Amplitude, Abfallfehler und Gangabweichung sowie Fehlerbäume, die Ursachen wie verschmutzte Lager, falsches Endshake, Magnetismus oder Hemmungsprobleme trennen.

Für Demontage und Montage werden Arbeitsabläufe Schritt für Schritt trainiert: sicheres Entspannen der Zugfeder, Sortieren und Kennzeichnen von Teilen, kontrolliertes Lösen der Brücken, Umgang mit Incabloc- und KIF-Stoßsicherungen, sowie das Setzen von Räderwerk, Ankerrad und Unruh ohne Verzug. Praxisaufgaben verlangen Fotoserien, Teilelisten und kurze Berichte zu heiklen Punkten wie Zapfenschutz, Federhauskontrolle und korrekter Lage der Hebelfeder.

Die Regulierung erfolgt anhand definierter Zielwerte: stabile Amplitude, geringer Abfallfehler, gleichmäßiges Gangverhalten über mehrere Lagen. Übungsaufgaben umfassen das Einstellen des Rückers oder Feinreguliersystems, das Prüfen der Spiralenbenen, das Erkennen von Anschlagen an Begrenzern und die Auswertung mehrerer Messreihen, die als Tabellen eingereicht werden.

Bei der Schmierung wird der Schmierplan des Kalibers nachgearbeitet: Auswahl passender Öle/Fette, Dosierung mit Ölgebern, Benetzung von Lagersteinen, Hemmungskontaktflächen und Aufzugsteilen, ohne Übertrag auf benachbarte Bauteile. Im Fernformat wird das Ergebnis über Makroaufnahmen, Sichtkontrolle auf Kriechen, sowie Vorher-nachher-Messungen abgesichert; typische Aufgaben sind das Korrigieren von Überölung, das Nachsetzen von Stoßsicherungsöl und das begründete Weglassen an trockenen Reibpaarungen.

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